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Schlierseestr. 79
81539 München

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Safari                  

Unter Safari vestand man ursprünglich eine Jagdreise in Ostafrika, bei der gewöhnlich Großwild erlegt wurde. Ursprünglich waren Safaris das Privileg der reichen, meist englischen Oberschicht in Ostafrika.

In den letzten Jahren hat sich der Begriff aber stark gewandelt und bezeichnet heute meist die unblutigen Ausflüge in die „Wildnis“, bei der hauptsächlich Tiere fotografiert werden ( Fotojagd ) und die auch für weniger betuchte Reisende erschwinglich sind. Dazu hat sich geradezu eine Safari-Industrie entwickelt, mit Lodges (Gästehäusern oder Hotels), festen Führern etc.

Bei beiden Formen spielten und spielen die sogenannten "Big Five", Kaffernbüffel, Elefant, Löwe, Leopard und Nashorn, eine große Rolle.

Doch Safari ist nicht gleich Safari. Nicht alle Safarisuchenden sind gleich. Gerade im Hinblick auf die Unterkünfte können Ansprüche weit auseinander gehen. Wir haben einige Arten von Safaris für Sie zusammen gefaßt:

 

Zu Fuß – die „Walking –Safari“

  • Die authentischste und naturverbundenste Art, die Wildnis zu erleben.

  • Nicht ganz so nahe Erfahrung mit den Tieren wie mit den Fahrzeugen.

  • Durch die fehlenden Motorgeräusche lassen sich jedoch Stimmen und Geräusche besser erkennen.

  • Sie sind nicht an feste Wege gebunden sondern können mitten durch Busch und Savannengras laufen.

  • Das Mindestalter für Kinder beträgt in vielen Parks im südlichen Afrika 8 Jahre, anderswo kann auch 12 oder 14 Jahre als Mindestalter angesetzt werden.

Boot-Safari

  • mit den Booten kann man sich den Tieren bis auf kürzeste Distanz nähern.

  • Tiere empfinden die Menschen nicht so stark als Bedrohung wie auf dem Land.

  • Elefanten lassen sich im Wasser auf diese Weise aus nächster Nähe beobachten.
  • Flusspferde, Krokodiele sowie viele Vogelarten sind vom Wasser aus sehr gut zu sehen.

Reit-Safari

  • der Vorteil ist durch jegliche Gelände vorankommen zu können sogar durch große Sumpflandschaften.

  • speziell Antilopen und Huftieren können sie sich hier auf kurze Distanz nähern und sie beobachten.

  • Reit-Safaris lassen sich z.B. auf dem Nyika - Plateau in Malawi, am Kilimandscharo in Tansania, in Namibia und am Rande der Masai Mara in Kenia unternehmen.

  • Die mehrtägigen Safaris werden in Zusammenarbeit mit Lodges und Camps organisiert und mit Wildtierbeobachtungsfahrten im Jeep verbunden.

Train-Safari

  • Das Transportmittel sind stillvoll restaurierte Züge, teilweise von alten Dampflokomotiven gezogen, die auf einer bestimmten Route durch ein oder mehrere Länder Stopps in der Nähe von Wildtierreservaten und Sehenswürdigkeiten einlegen.

  • Die Züge gleichen rollenden Luxus – Hotels mit extravaganten Suiten, geräumigen Aussichtswagen und einem zuvorkommenden Service.

  • Train–Safaris finden hauptsächlich in Südafrika, Namibia und Simbabwe statt.

  • Einmal im Jahr verkehrt die sehr edle Rovos Rail Kapstadt bis nach Dar es Salaam in Tansania.

Ballon–Safari

  • Eine Ballon–Safari ist nicht ganz preiswert (ab 250-,€)

  • Eine solches Flugvergnügen beginnt mit Sonnenaufgang und dauert in der Regel etwa eine Stunde.

  • Je nach Veranstalter folgt anschließend ein Sektfrühstück unter einer Schirmakazie und /oder eine Game Drive.

  • Ballon–Safaris werden im südlichen Afrika, in der Masai Mara (Kenia) und in der Serengeti (Tansania) durchgeführt.

Familien–Safari

  • Safari-Urlaub mit Kindern ist nicht überall üblich. Mache Camps wollen auf Grund ihrer nicht umzäunten Lage inmitten eines wildreichen Gebietes keine Verantwortung übernehmen.
  • In Südafrika und Namibia sind Familiensafaris aber keine Seltenheit mehr.
  • Restcamps und Lodges sind teilweise eingezäunt, obwohl sie mitten in Wildschutzgebieten liegen.
  • Die Selbstfahrer-Variante bietet sich an da man auf niemanden Rücksicht nehmen muss.
  • Kinder werden speziell involviert und können sich so für das Fremde begeistern

Flug–Safari

  • Über vielen Wildschutzgebieten lassen sich Rundflüge mit Kleinflugzeugen oder Hubschraubern organisieren.
  • Oft werden erst aus der Luft die erstaunlichen Ausmaße und die Bilderbuch-Landschaft eines Parks deutlich.
  • Bei Niedrigstflughöhe lassen sich zahlreiche Tiere beobachten.
  • "Game Flights" werden vor allem im südlichen Afrika veranstaltet.

Game Drive

  • Game Drives werden von Safari-Guides durchgeführt, die auch meist die Route wählen und mit anderen Fahrern Informationen austauschen.
  • Sie finden in der Regel früh morgens und am späten Nachmittag statt.
  • Meist ist man etwa drei Stunden unterwegs, bevor man zu einem späten Frühstück (oder Brunch) bzw. zum Sundowner wieder in die Lodge zurückkehrt.
  • Mit ungebrochener Anspannung und Hoffnung in freier Wildbahn unterwegs sein.
  • Plötzliche und völlig unvermittelte Tierbeobachtungen.

Beispiel für ein "game drive"

Unser Reisebeispiel für eine Safari